Social Media Verbot ab 16? Bringt unter falschem Vorwand einige Probleme mit sich

Grundsätzlich ist es ja Sinnvoll die Jugend sich nicht 24/7 mit Social Media Brainrot zuschütten zu lassen. Das Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige hat jedoch zwei große Probleme.

Bei vielen Wahlen haben wir aktuell zu meinem starken Bedenken das Wahlrecht ab 16 eingeführt. Wenn Jugendliche sich nicht mehr frei über SocialMedia informieren dürfen, werden sie in vielen Fällen genau das wählen, was ihre Eltern wählen, da die Jugend von heute kein Fernseher schaut und somit wenig andere Möglichkeiten zur politischen Meinungsbildung hat. Das ist weder sinnvoll, noch bringt es irgendeinen demokratischen Mehrwert.

Zudem bringt ein gesetzliches Verbot auch mit sich, dass es durchgesetzt werden muss. Gesetze sind nur so gut, wie sie auch kontrolliert werden. Eine Durchsetzung könnte so aussehen, dass sich alle Social-Media-Nutzer ab 16 mit ihrem Ausweis bzw. Klarnamen registrieren müssen.

Das würde zwangsweise dazu führen, dass entweder der Staat oder Social-Media-Konzerne wie Meta und X die Klarnamen aller Nutzer bekommen. Dies wäre datenschutzrechtlich inakzeptabel und würde außerdem die Meinungsfreiheit aus Angst vor falschen Konsequenzen wegen sogenannter „Hate Speech“, was ein Vorwand für Zensur nicht strafbarer Inhalte ist, weiter einschränken.

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