Würde man die 630 Bundestagsabgeordneten durch gewöhnliche Bürger aller Schichten mit normalem Menschenverstand austauschen, wären Deutschlands Probleme innerhalb von 2 Wochen gelöst.
Berufspolitiker leben fernab jeder Realität und entscheiden Angelegenheiten über die Köpfe der Bürger hinweg, von denen sie selbst nie betroffen sein werden oder sind. Sie entscheiden über die Rente, obwohl sie nie Rente sondern Pension beziehen werden. Sie entscheiden über den Mindestlohn, obwohl sie nach ihrem Mandat nie wieder in einem Job arbeiten müssen, in dem sie nur Mindestlohn bekommen.
Ein entscheidender Grund, weshalb ich mich gegen ein Wahlrecht für unter 18-jährige ausspreche, ist dass man als Jugendlicher schwer über Dinge wie Steuererhöhungen entscheiden kann, wenn man noch nie Steuern gezahlt hat. Und die Wahrscheinlichkeit dass man mit 18 eine Ausbildung begonnen hat oder schon richtig arbeitet ist höher als mit 16. (Der Durchschnittsazubi ist knapp 20 Jahre alt, Quelle: WELT und 59% der 18-24 Jährigen befindet sich in Ausbildung, darunter ein Großteil der Altersgruppe ab 18, Quelle: DeStatis). Wobei politische Entscheidungsträger natürlich auch an die junge Generation denken sollten, es ist immerhin ihre Zukunft. Aber ob sie deswegen gleich Mitspracherecht bei Themen haben sollten die sie noch nicht betreffen, sehe ich nicht.
Die Wahrheit ist aber, dass die Politiker genau so wenig von ihren eigenen Entscheidungen betroffen sind wie ein 16-jähriger. Fehlt nurnoch, dass wenn die Wehrpflicht kommt, was ich befürworten würde, dass die Ministerkinder dann nicht betroffen sind. Die Politiker selbst sind ja großteils sowieso aus dem wehrdienstfähig|en Alter raus.






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